Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Miteinander gehts besser!

Radwege sind öffentliche Verkehrswege, auf denen die Straßenverkehrsordnung (StVO) gilt. Sie dürfen rund um den Neusiedlersee meist von Kraftfahrzeugen ebenso benutzt werden wie von Fußgängern und Radfahrern. Die StVO sieht vor, dass dies auf der rechten Seite und hintereinander geschieht. Ausgenommen sind lediglich einzelne Fußgänger, Läufer oder Walker, die bekanntlich den linken Fahrbahnrand zu benutzen haben.                               

Wenn Sie sich mit dem E-Bike nicht-motorisierten Benutzern des Radweges von hinten nähern, gehört ein rechtzeitiges und deutliches Signal mit der Glocke zum guten Ton. Denn Sie sind erstens schneller und zweitens für die Leute vor Ihnen praktisch lautlos unterwegs. Rechnen Sie aber bitte immer damit, dass diese nicht augenblicklich ausweichen.                                                 

Die Mülltrennung im Sinne des sich vom Müll Trennens sollte nur mithilfe der
– zugegebenermaßen relativ dünn gesäten – Behältnisse an den Fahrbahnrändern
bzw. bei den Rastplätzen erfolgen und nicht durch rasche Handbewegungen nach links oder rechts während des Fahrens. Wenn Sie den Mist schon so weit mitgenommen haben, können Sie mit dem Wegwerfen auch noch bis zum nächsten Mülleimer warten.                

Weintrauben und anderes Obst sowie Blumen, die links und rechts der Radwege wachsen, sind Eigentum der jeweiligen Grundbesitzer. Jede Kostprobe ist daher Diebstahl und kann somit für jede Menge Ärger sorgen. Weingärten, Wiesen und Felder sind übrigens auch keine Toiletten.
Für den Fall, dass Sie Zeuge eines Unfalls werden, sind Sie zur Hilfeleistung und bei Aufforderung durch Exekutivorgane auch zur Ausweisleistung verpflichtet. Die Polizei erreichen Sie übrigens unter der Kurzwahlnummer 133.                          

Wenn Sie Rastpausen einlegen und dabei Ihr Rad nicht in Sichtweite haben, muss es immer mit dem beigestellten Schloss gesichert sein. Gelegenheit macht nämlich Diebe, und das kann man zum Glück mit einem Handgriff abstellen. Ansonsten erwarten Sie eine selbst zu organisierende Rückreise zum Verleih sowie ein Besuch der nächsten Polizeiinspektion.

MIETBEDINGUNGEN

Vorwort:

Vermietet wird nur an volljährige Personen und gegen Hinterlegung eines gültigen amtlichen Lichbildausweises. Die Anmietung durch Jugendliche (16-18 Jahre) bedarf der schriftlichen Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters.
Die Aus- und Rückgabe der Räder erfolgt in der Betriebsstätte der Vermieterin zu den dort ausgehängten Öffnungszeiten und Preisen. Die Mietpreise beinhalten 20 % Umsatzsteuer.

Bestimmungen:

1. Der/die MieterIn bestätigt mit seiner/ihrer Unterschrift, dass er/sie sich vor Antritt der Fahrt von der Funktionstüchtigkeit und Verkehrssicherheit des Fahrrades überzeugt hat, in dessen Funktionsweise eingewiesen wurde und sich im Zuge einer Probefahrt mit seinen technischen Vorrichtungen vertraut machen konnte.
2. Das Elektrofahrrad darf nicht benutzt werden für den Transport schwerer Lasten, zur Weitervermietung bzw. Weitergabe an Dritte ohne Zustimmung des Vermieters, für Fahrten außerhalb Österreichs, es sei denn, der Vermieter hat schriftlich die Zustimmung erteilt, und zur Beförderung von Beifahrern, insbesondere von Kleinkindern ausgenommen mit TÜV-geprüften Kindersitzen oder eigens dafür geeigneten Anhängern.
3. Der/die MieterIn hat das Fahrrad sorgsam und im Rahmen der bei Fahrrädern üblichen Nutzung zu behandeln sowie alle für die sachgemäße Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten, um Schäden zu vermeiden.
4. Der/die MieterIn haftet für Schäden, die auf unsachgemäße Behandlung des Fahrrades durch den/die MieterIn zurückzuführen sind. Der/die MieterIn hat in diesem Fall die tatsächlichen Reparaturkosten bzw. – wenn eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll erscheint – den Zeitwert des Fahrrades zu ersetzen. Überdies hat die Vermieterin das Recht, das Vertragsverhältnis für den Fall des unsachgemäßen
Gebrauches des Fahrzeuges jederzeit vorzeitig aufzulösen und die Herausgabe des Fahrrades zu verlangen, ohne dass die Pflicht des/der MieterIn zur Zahlung des Mietpreises für den darauffolgenden Zeitraum der Nichtgewährung des Gebrauches entfällt.
5. Der/die MieterIn ist verpflichtet, vor, während und nach der Fahrt auftretende Auffälligkeiten beim Fahrrad, die auf ein technisches Gebrechen hinweisen könnten, sofort der Vermieterin zu melden.
6. Der/die MieterIn nimmt zur Kenntnis, dass das Elektrofahrrad lediglich für asphaltierte bzw. gut befahrbare feinschottrige Wege konzipiert und daher für Querfeldeinfahrten auf unebenem Terrain nicht geeignet ist.
7. Für den Fall, dass der/die MieterIn das Elektrofahrrad unbeaufsichtigt lässt, hat er/sie dieses ordnungsgemäß mittels des beigestellten Schlosses abzusperren. Für den Fall einer Übernachtung ist das Fahrrad in einem abgeschlossenen Raum zu verwahren.
8. Den Diebstahl eines Elektrofahrrads währen der Mietdauer hat der/die MieterIn unverzüglich an die Vermieterin sowie die zuständige Polizeidienststelle zu melden. Der/die MieterIn haftet für den Schaden, welcher der Vermieterin auf Grund des Diebstahls des Fahrrades entsteht.
9. Im Falle eines Unfalles mit dem Elektrofahrrad hat der/die MieterIn die Vermieterin unverzüglich, jedoch spätestens bei der Rückgabe des Fahrzeuges, detailliert zu unterrichten und über den Hergang des Unfalls einen Bericht zu verfassen. Dieser Unfallbericht muss insbesondere den Namen und die Anschriften der beteiligten Personen, etwaiger Zeugen und die amtlichen Kennzeichen von am Unfall
beteiligten Fahrzeugen enthalten.
10. Der vorliegende Mietvertrag unterliegt österreichischem Recht. Für Streitigkeiten aus diesem Mietvertrag vereinbaren die Parteien die Zuständigkeit des für den Sitz des Vermieters sachlich zuständigen Gerichtes in Eisenstadt.

7071 Rust, im März 2014