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Miteinander gehts besser!

Radwege sind öffentliche Verkehrswege, auf denen die Straßenverkehrsordnung (StVO) gilt. Sie dürfen rund um den Neusiedlersee meist von Kraftfahrzeugen ebenso benutzt werden wie von Fußgängern und Radfahrern. Die StVO sieht vor, dass dies auf der rechten Seite und hintereinander geschieht. Ausgenommen sind lediglich einzelne Fußgänger, Läufer oder Walker, die bekanntlich den linken Fahrbahnrand zu benutzen haben.                               

Wenn Sie sich mit dem E-Bike nicht-motorisierten Benutzern des Radweges von hinten nähern, gehört ein rechtzeitiges und deutliches Signal mit der Glocke zum guten Ton. Denn Sie sind erstens schneller und zweitens für die Leute vor Ihnen praktisch lautlos unterwegs. Rechnen Sie aber bitte immer damit, dass diese nicht augenblicklich ausweichen.                                                 

Die Mülltrennung im Sinne des sich vom Müll Trennens sollte nur mithilfe der
– zugegebenermaßen relativ dünn gesäten – Behältnisse an den Fahrbahnrändern
bzw. bei den Rastplätzen erfolgen und nicht durch rasche Handbewegungen nach links oder rechts während des Fahrens. Wenn Sie den Mist schon so weit mitgenommen haben, können Sie mit dem Wegwerfen auch noch bis zum nächsten Mülleimer warten.                

Weintrauben und anderes Obst sowie Blumen, die links und rechts der Radwege wachsen, sind Eigentum der jeweiligen Grundbesitzer. Jede Kostprobe ist daher Diebstahl und kann somit für jede Menge Ärger sorgen. Weingärten, Wiesen und Felder sind übrigens auch keine Toiletten.
Für den Fall, dass Sie Zeuge eines Unfalls werden, sind Sie zur Hilfeleistung und bei Aufforderung durch Exekutivorgane auch zur Ausweisleistung verpflichtet. Die Polizei erreichen Sie übrigens unter der Kurzwahlnummer 133.                          

Wenn Sie Rastpausen einlegen und dabei Ihr Rad nicht in Sichtweite haben, muss es immer mit dem beigestellten Schloss gesichert sein. Gelegenheit macht nämlich Diebe, und das kann man zum Glück mit einem Handgriff abstellen. Ansonsten erwarten Sie eine selbst zu organisierende Rückreise zum Verleih sowie ein Besuch der nächsten Polizeiinspektion.